
Eine Belastung, der wir seit Jahrzehnte immer mehr ausgesetzt sind, sind die toxischen Metalle. Im Allgemeinen spricht man einfach von Schwermetallen. Mann kann zwei Gruppen von Schwermetallen unterscheiden. Die erste Gruppe, zu der Blei, Kadmium, Aluminium und Quecksilber gehören, haben keine bisher bekannten biologischen Aufgaben in unserem Körper. Die andere Gruppe besteht aus Metallen, die in sehr geringer Konzentration für unseren Körper lebensnotwendig sind. In höherer Konzentration dagegen sind diese Metalle giftig. Zu dieser Gruppe gehören Eisen, Kupfer, Zink, Arsen und Nickel.
Toxische Metalle schädigen den Stoffwechsel auf zwei Arten. Erstens sammeln sie sich in lebenswichtigen Organen und Drüsen an, beispielsweise in Herz, Niere, Nerven, Gehirn, Knochen, Hypophyse. Zweitens können sie lebenswichtige Mineralien verdrängen ohne deren Funktionen zu erfüllen. Damit beeinflussen sie die Arbeit der Enzyme im Stoffwechselgeschehen.
Seit ca. 150 Jahren werden kranke Zähne mit Amalgamplomben versorgt. Amalgam besteht zu 50% aus flüssigem Quecksilber und aus einer Mischung aus Silber, Zinn, Kupfer und Zink. Die nützlichen Eigenschaften dieses Füllungsmaterials sind bekannt. Es hält den enormen Kaudruck stand, es ist einfach zu verarbeiten und preiswert herzustellen. Neben der quecksilberbelasteten Nahrung (Fisch, Meeresfrüchten) und der mit Quecksilber angereicherten Luft (Müllverbrennungsanlagen) tragen besonders Amalgamfüllungen wesentlich zur Quecksilberbelastung des Menschen bei.
Unsere Kinder werden in einer Welt hineingeboren, die immer toxischer wird. Manche von ihnen bekommen ihre toxische Belastung schon im Mutterleib. Dabei wird Quecksilber von Amalgamfüllungen oder den toxischen Lebensmitteln durch die Gebärmutter in den Fötus geleitet.
Quecksilber tritt in drei verschiedenen Formen auf:
Metallisches Quecksilber
Anorganisches Quecksilber
Organisches Quecksilber
Zusammenfassung der Symptome chronischer Schwermetallbelastung
Symptome chronischer Quecksilberbelastungen:
Allergien, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Nervosität, Muskelschwäche, Energielosigkeit, Gedächtnisstörungen, Apathie, Depressionen, Ataxie, Lähmungen, Sehstörungen, Zittern, Infektanfälligkeit, Immunschwäche, Zahnfleischentzündungen, Gesichtsneuralgien, Hautausschläge, Haarausfall, Anämie, Tetanie, Empfindungsstörungen
Symptome chronischer Zinnbelastungen:
Schwäche, Antriebslosigkeit, Neuralgien, Schmerzempfindlichkeit, Magen-Darm-Schmerzen, Kopfschmerzen, Kälteempfindlichkeit, Blässe
Symptome chronischer Kupferbelastungen:
Krämpfe, Koliken, Sehstörungen, Atembeschwerden, Parästhesien, Zittern, Schwäche, Verstopfung, Leberschädigung
Symptome chronischer Silberbelastungen:
Angst, Vergesslichkeit, Denkstörungen, Schindel, Gelenkschmerzen
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Richtlinien zur Amalgam-Anwendung 1.Juli 1995