
Das intra-ossäre Anästhesie-und Therapie Applikationssystem;
Ursprünglich entwickelt als intraossäre Lokalanästhesie verwenden wir diese Methode zur Applikation von Medikamenten bei chronischen Kieferostitiden.
Als Alternative zur Neuraltherapie, wo das Neuraltherapeutikum in die Schleimhaut gespritzt wird und erst in den Knochen diffundieren muß, gelangen bei der intraossären Injektion (Stabident-Injektion) die isopathischen-homöopathischen Medikamente direkt an den Kieferherd.
Dabei wird ein feiner Bohrer, mit langsamer Drehzahl nach vorausgehender oberflächigen Anästhesie in den Kieferknochen schmerzlos eingebohrt. Anschließend wird ins Bohrloch eine Nadel an einer Injektionsspritze punktgenau eingeführt und die Medikamentenlösung in die Spongiosa-Knochenstruktur infiltriert.
Da chronische Kieferherde meist alte Probleme darstellen, muss diese isopathische Stabidenttherapie langfristig, d.h. mehrmals durchgeführt werden, um Kieferentzündungen zu sanieren